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Kurzbeschreibung der Stücke

 

„Das Gewitter“

Rosa will mit Lotte zum See. Eigentlich soll sie auf Rudi aufpassen. Aber der ist ja schon groß, wie er sagt. Große Jungs haben keine Angst. Dann kommt ein Gewitter... Gut, dass es Tante Lakritze gibt.

 

Ängste sind ein Thema, über das Kinder und Erwachsene nicht gerne sprechen. Erst müssen Kinder erleben, dass sie in einem geschützten Raum sind, in dem sie ernst genommen werden und nicht über sie gelacht wird. Ziel des Stücks ist, die Kinder darin zu bestärken, ihre Ängste jemandem anzuvertrauen. Das nimmt der Angst ihre Größe und nimmt andere mit in die Verantwortung.

 

 

„Lotte zieht aus“

Lotte ist sauer. Mama hat einen Freund. Eigentlich konnte sie Fred und seinen Sohn Ole immer gut leiden. Aber jetzt nicht mehr. Sie zieht aus, ins Baumhaus. Soll Mama sich doch Sorgen machen.

 

Dieses Stück packt ein heißes Eisen aus der Realität der Kinder an: Die Lebenssituation in einer Patchworkfamilie. Wenn die Kinder dies nicht aus dem eigenen Familienumfeld kennen, so haben sie aber sicher Freunde und Freundinnen, bei denen die Eltern nicht mehr zusammenleben. Zuerst einmal ist es daher natürlich wichtig, die Kinder zu Wort kommen zu lassen. Kinder haben ihre eigenen Erfahrungen und vielleicht auch Erklärungen und Lösungen gefunden und brauchen in erster Linie ein offenes Ohr, anstatt kluge Ratschläge.

 

 

„Valentinstag“

Es ist Valentinstag. Auf der Regenbogen-Str. werden fleißig Karten hin und her geschenkt. Eine ist an alle Kinder auf, an und um die Regenbogen-Str. herum gerichtet: eine Schatzkarte! Und schon sind die vier Kinder auf der Suche nach dem größten Schatz der Welt.

 

Das Ziel des Stücks ist, dass die Kinder erkennen, wie wunderbar und einzigartig sie persönlich sind.

Schon an äußeren Dingen können wir erkennen, wie einzigartig ein jeder ist. Jede Stimme, jedes Lachen klingt anders. Kein Fingerabdruck gleicht dem anderen. Jedes Kind kann etwas anderes gut und mag andere Dinge. Jedes Kind ist wertvoll und kostbar!

 

 

„Fluch der Karibik“

Ein neuer ist in die Regenbogen-Str. gezogen. Ben sieht anders aus als die anderen. Und spricht auch nicht so gut deutsch. Nur Rosa ist bereit, mit ihm zu spielen. Und wird mit einer schönen Bootsfahrt im Wäschekorb belohnt. Doch sie haben die Rechnung ohne Lotte und King Lui gemacht, die ebenfalls „das Meer“ erobern wollen.

 

An diesem Tag empfehlen wir, sich mit der Situation von Kindern in anderen Ländern zu beschäftigen. Gibt es Kinder in der Kinderwoche, die aus einem anderen Land kommen? Dann dürfen sie darüber erzählen. Sie können ihr Land und die Besonderheiten dort vorstellen. Und auch, wie es ist, wenn man dann in ein anderes Land kommt und dort neu anfängt. Wie findet man Freunde, und wie geht man mit Einsamkeit um?

 

 

„Schülerlotsen“

Rosa wird Schülerlotsin, mit Weste und Stoppkelle. Die hätte Tante Lakritze auch gerne, um den Dieb zu stoppen, der in letzter Zeit sein Unwesen treibt. Leider stellt sich heraus, dass Rudi der Gesuchte ist. Doch er hat noch ein schlimmeres Geheimnis. Zum Glück kann Tante Lakritze den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen erklären. Und dass man die schlechten auf keinen Fall für sich behalten sollte.

 

Ziel des Stücks ist, dass Kinder stark gemacht werden. Starke Kinder erkennen wir u.a. daran:

1. Sie wissen und vermitteln, dass sie ein Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung haben.

2. Sie kennen ihr Recht auf die eigene Intuition und leben es auch.

3. Sie können zwischen guten und schlechten Geheimnissen unterscheiden und reden darüber.

4. Sie wissen, dass sie ein Recht auf Hilfe und Unterstützung haben und fordern dies auch bei den Erwachsenen ein.

5. Sie wissen genau: auch Erwachsene machen Fehler. Und Erwachsene können und sollen dies auch zugeben und sich entschuldigen.

 

 

„Super Lui“

King Lui ist davon überzeugt, den Erfinder-Wettbewerb zu gewinnen. Die anderen sind skeptisch. Als King Lui mit seiner neuesten Erfindung beweisen will, dass er wirklich super ist, versagt das Gerät. Statt Bewunderung erntet er Gelächter. King Lui ist am Boden zerstört. Wie gut, wenn dann jemand da ist, der einen mit Stärken und mit Schwächen mag.

 

Da wir nicht nur Stärken haben und immer gewinnen, ist es auch okay ist, dass andere manchmal Dinge besser können als wir selbst. Aber Minderwertigkeitsgefühle sind in der Lebenswirklichkeit der Kinder oft fest verankert. Sie sollen daher ermutigt werden, auch vor Niederlagen keine Angst zu haben oder sich klein zu fühlen.